Die Stadtvertretung der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg hat in ihrer Sitzung am 11. Dezember 2025 zwei Anträge der Fraktion SPD/GRÜNE einstimmig beschlossen. Dabei ging es um die Benennung eines Weges im Stadtgebiet sowie um die Stärkung der kommunalen Suchtprävention.

Ratsherr Michael Stieber, Vorsitzender der Fraktion SPD/GRÜNE, begrüßt das einhellige Votum:
„Die Einstimmigkeit zeigt, dass wir bei zentralen Fragen von Erinnerungskultur und sozialer Verantwortung gemeinsam handeln.“

Mit der Benennung eines Weges nach Brigitte Reimann würdigt die Stadt eine der bedeutendsten deutschen Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts, deren Leben und Werk eng mit Neubrandenburg verbunden sind. Reimann prägte das kulturelle Leben der Stadt nachhaltig und machte Neubrandenburg auch literarisch weit über die Region hinaus bekannt. Der Beschluss stärkt die sichtbare Erinnerung an ihr Wirken im öffentlichen Raum.

Der zweite Beschluss setzt einen wichtigen Akzent in der Suchtprävention. Ziel ist es, bestehende Präventionsangebote zu stärken und die Zusammenarbeit weiter zu verbessern. Dabei kommt dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte als zuständigem Träger eine zentrale Rolle zu. „Wirksame Suchtprävention gelingt nur im Zusammenspiel von Stadt, Landkreis und freien Trägern. Der Beschluss unterstreicht die Notwendigkeit einer engen Abstimmung und verlässlicher Strukturen“, so Stieber.

Die Fraktion SPD/GRÜNE sieht in beiden Beschlüssen einen wichtigen Beitrag für ein verantwortungsbewusstes, soziales und lebenswertes Neubrandenburg und dankt für die konstruktive Zusammenarbeit in den relevanten Gremien.